Presentation:
Thermografie-Anwenderkonferenz 10/2017, At Munich,Germany; 2017
DOI: 10.13140/RG.2.2.13650.86728
Die aktive Thermografie, bei der elektromagnetische Anregung zum Einsatz kommt, ist ein berührungsloses, zerstörungsfreies Prüfverfahren mit einem breiten Anwendungsspektrum. Sie ermöglicht es, Inhomogenitäten wie Risse an oder nahe der Oberfläche metallischer Bauteile mithilfe der Infrarotbildgebung schnell und zuverlässig zu erkennen. Elektrischer Strom kann in der Thermografie auf zwei Arten genutzt werden: Bei der Induktionsthermografie wird ein Strom in das Bauteil eingekoppelt, indem Wechselstrom durch eine Spule geleitet wird, die sich in unmittelbarer Nähe des zu prüfenden Bauteils befindet, während bei der Konduktionsthermografie der Strom direkt in das Bauteil eingekoppelt wird. In diesem Vortrag stellen wir die Grundlagen dieser zerstörungsfreien Prüfmethode vor, zusammen mit mehreren Bauteilbeispielen und der Beschreibung, wie Systeme für die Prüfung aufgebaut werden können. Die Erkennbarkeit von Rissen mit hohen und niedrigen Eigenspannungen wird erörtert und mit anderen Oberflächenprüfverfahren verglichen; ebenso werden die Zuverlässigkeit der Methode und die Aussichten auf eine Automatisierung beleuchtet. Darüber hinaus zeigt dieser Beitrag erste Ergebnisse zu hoch- und niedrigleitenden Materialien.
Transparenz-Hinweis: Dieser Abstract wurde maschinell übersetzt und vom Autor redaktionell geprüft.