Cybertechnologien eröffnen neue Horizonte für die Qualitätskontrolle in der Fertigung und die Sicherheitsgewährleistung bei der Nutzung physischer Anlagen. Die Grenze zwischen der zerstörungsfreien Prüfung (NDE) und Industrie 4.0 verschwimmt zunehmend, da es sich bei beiden um sensorisch datengesteuerte Bereiche handelt. Dieser multidisziplinäre Ansatz hat zur Entstehung einer neuen Kompetenz geführt: NDE 4.0. Die NDT-Fachgemeinschaft kommt erneut zusammen, um den Zweck zu definieren, den Prozess zu skizzieren und die Einführung neuer Technologien anzugehen. In diesem Beitrag haben die Autoren einen Design-Thinking-Ansatz gewählt, um die richtigen Ziele für die Forschung zu diesem Thema herauszuarbeiten. Ausgangspunkt ist eine qualitative Untersuchung von zwanzig unterschiedlichen Sichtweisen der Interessengruppen sowie von Fehlvorstellungen hinsichtlich des aktuellen Stands der NDE. Die Auswertung dient dazu, zehn Wertversprechen oder Anwendungsfälle unter den Überschriften „NDE für Industrie 4.0“ und „Industrie 4.0 für NDE“ zu definieren, was schließlich zur Klärung des Zwecks von NDE 4.0 führt – nämlich verbesserte Sicherheit und wirtschaftlicher Mehrwert für die Interessengruppen. Um dieses lohnende Ziel zu verfolgen, befasst sich der Beitrag eingehend mit einigen der größten Herausforderungen bei der Einführung und schlägt einen Weg vor, der von gesteuerter Innovation, bewusster Kompetenzentwicklung und einer neuen Form der Führung geprägt ist, die für den Erfolg in der cyber-physischen Welt erforderlich ist.


Transparenz-Hinweis: Dieser Abstract wurde maschinell übersetzt und vom Autor redaktionell geprüft.
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