Zuverlässigkeitsbewertungen sind nützliche Instrumente zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Verfahren der zerstörungsfreien Prüfung (NDT). Die Kenntnis der Zuverlässigkeit führt zu einem tieferen Verständnis der angewandten Verfahren und zu einem optimierten Einsatz von Ausrüstung, Material und Personal. Zudem hängt jede Zustandsbewertung auch von der Zuverlässigkeit der erfassten Prüfdaten ab. Allerdings sind Zuverlässigkeitsbewertungen nur in wenigen Industriezweigen, wie beispielsweise der Kernenergie, der Luftfahrt oder der Raumfahrt, ein reguläres Verfahren. Dies liegt vor allem daran, dass die jeweiligen Institutionen Zuverlässigkeitsbewertungen vorschreiben und daher Spezifikationen den Weg für eine standardisierte Bewertung vorgeben. In anderen Branchen, wie dem Bauwesen oder der Automobilindustrie, ist die Durchführung von Zuverlässigkeitsbewertungen bei der zerstörungsfreien Prüfung (NDT) unüblich. Zum einen, weil sie nicht vorgeschrieben ist, und zum anderen, weil es nur sehr wenige Erfahrungen gibt und auch Leitlinien in Form von Spezifikationen fehlen. Folglich bleibt der Nutzen, den das Wissen über die Zuverlässigkeit von ZF-Verfahren bietet, ungenutzt. Um diese Denkweise zu ändern und Branchen wie den Tiefbau und die Automobilindustrie zu unterstützen, wurde im Rahmen des normPOD-Projekts ein verallgemeinerter POD-Ansatz entwickelt. Dieser Ansatz zeigt (i) wie verschiedene Datenquellen (z. B. Simulationen) einbezogen werden können, (ii) wie ein korrekter Versuchsaufbau geplant wird, bei dem mathematische Methoden angewendet werden können, und (iii) wie die Ergebnisse ausgewertet werden, damit sie zur Qualitätsbewertung der Bauteile beitragen. Zur Validierung wurden zwei verschiedene Fallstudien unter Anwendung dieses Ansatzes durchgeführt. Die erste Fallstudie konzentrierte sich auf die Prüfung von ferritischen Schweißnähten aus einem Kraftwerk, während die zweite die Zuverlässigkeit von Prüfungen an Stahlbetontunneln bewertete. Dieser Beitrag hebt die Vielfalt der Prüfbedingungen hervor und erläutert die Schritte für eine standardisierte Zuverlässigkeitsbewertung. Die Fallstudien verdeutlichen die Anwendbarkeit der zukünftigen Norm und zeigen den Nutzen der Kenntnis der ZF-Fähigkeit auf.

Transparenz-Hinweis: Dieser Abstract wurde maschinell übersetzt und vom Autor redaktionell geprüft.
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