Wie bei den vorangegangenen Revolutionen besteht das Ziel der vierten Revolution darin, Fertigung, Konstruktion, Logistik, Instandhaltung und andere damit verbundene Bereiche schneller, effizienter und kundenorientierter zu gestalten. Dies gilt für klassische Industriezweige, für den Hoch- und Tiefbau sowie für die zerstörungsfreie Prüfung (NDE) und geht mit neuen Geschäftsmöglichkeiten und -modellen einher. Kernkomponenten zur Ermöglichung dieser vierten Revolutionen sind semantische Interoperabilität, die Umwandlung von Daten in Informationen, das industrielle Internet der Dinge (IIoT), das jedem Gerät, jeder Anlage oder jedem Objekt die Möglichkeit bietet, über standardisierte, offene Schnittstellen miteinander zu kommunizieren, sowie der digitale Zwilling, der alle verfügbaren Informationen in Wissen umwandelt und den cyber-physischen Regelkreis schließt. Für die zerstörungsfreie Prüfung (NDE) kann dieses Konzept genutzt werden, um erstens die Hard- und Software des Prüfsystems zu entwerfen, zu verbessern und anzupassen und zweitens die beste Prüflösung für den Kunden auszuwählen und anzupassen oder die Prüfleistung zu steigern. Dadurch lassen sich gleichzeitig bessere Qualität, höhere Geschwindigkeit und geringere Kosten erzielen. Im weiteren Sinne ist die Integration von NDE in das IIoT und den Digitalen Zwilling die Chance für die NDE-Branche, den längst überfälligen Wandel von einer Kostenstelle zu einer Wertschöpfungsstelle zu vollziehen. In den meisten Fällen werden die durch NDE gesammelten Daten für eine Qualitätssicherungsbewertung verwendet, die zu einer binären Entscheidung führt. Doch der Informationsgehalt der zerstörungsfreien Prüfung reicht weit tiefer und ist für weitere Gruppen von großem Interesse: Ingenieure und das Management. Einige dieser Gruppen sind sich derzeit möglicherweise der Vorteile von NDE-Daten nicht bewusst, und die NDE-Branche erschwert den Zugang durch proprietäre Schnittstellen und Datenformate unnötig. Beide Herausforderungen müssen nun von der NDE-Branche angegangen werden. Die großen IT-Unternehmen warten nicht ab, und sollten die entsprechenden Lösungen auf dem Markt nicht verfügbar sein, werden sie zusätzliche Datenquellen entwickeln und anbieten, darunter Ultraschall, Röntgen oder Wirbelstrom.


Transparenz-Hinweis: Dieser Abstract wurde maschinell übersetzt und vom Autor redaktionell geprüft.
Top