Presentation:
11/2002
Die Erhaltung der Quantenkohärenz ist eine grundlegende Voraussetzung für zuverlässiges Quantencomputing, da Wechselwirkungen mit der Umgebung und fortwährende Gate-Unvollkommenheiten unweigerlich zu Informationsverlust führen. Aufgrund der Einschränkungen des No-Cloning-Theorems und des einzigartigen Auftretens von Phasenumkehrfehlern neben herkömmlichen Bitumkehrfehlern lassen sich klassische digitale Fehlerkorrekturprotokolle nicht direkt auf Quantensysteme anwenden. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, nutzen Quantenfehlerkorrektur (QEC)-Verfahren Verschränkung und indirekte Messungen. Aufbauend auf klassischen 3-Bit-Wiederholungscodes demonstrieren spezielle 3-Qubit-Quantencodes die unabhängige Korrektur von Bit-Flip- und Phasenumkehrfehlern durch den Einsatz von Hilfsqubits und Hadamard-Transformationen. Diese grundlegenden Mechanismen werden im 9-Qubit-Shor-Code vereint, der beliebige Einzel-Qubit-Fehler erfolgreich korrigiert. Abschließend werden die entscheidenden Einschränkungen und Gesetze der fehlertoleranten Quantenberechnung dargelegt, um eine katastrophale Fehlerausbreitung bei der Manipulation codierter Quantendaten zu verhindern.