Die Röntgenprüfung (RT) ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren (NDT), mit dem sich je nach ihrer Ausrichtung volumetrische und offene flächige Fehler erkennen lassen. Der Röntgenkontrast ist umso höher, je größer die Durchdringungstiefe des Fehlers in einem Bauteil ist. Allerdings hängt die Erkennbarkeit von Fehlern nicht nur vom Kontrast ab, sondern auch vom Rauschen, der Fehlerfläche und der Geometrie des Fehlers. Der derzeit angewandte POD-Ansatz (Probability of Detection) verwendet einen Erkennungsschwellenwert, der ausschließlich auf einem konstanten Rauschpegel oder einem konstanten Kontrastschwellenwert basiert. Dies spiegelt die Ergebnisse der Beurteilungen durch menschliche Beobachter nicht genau wider. Es wird ein neuer Ansatz vorgestellt, der die weit verbreitete POD-Bewertung nutzt und zusätzlich einen Erkennungsschwellenwert verwendet, der von der lateralen Fläche und der Form der Anzeige abhängt. Diese Arbeit zeigt den Prozess der Berechnung der POD-Kurven anhand simulierter Daten, die mit der Modellierungssoftware aRTist erzeugt wurden, sowie anhand künstlicher Referenzdaten verschiedener Fehlerarten, wie z. B. ASTM E 476 EPS-Platten, Löcher mit flachem Boden und Kerben. Zusätzliche Experimente mit verschiedenen Bedienern bestätigen, dass die Tiefe eines Defekts, die seitliche Ausdehnung und die Form seiner Anzeige unterschiedlich stark zur Erkennbarkeit des Defekts beitragen, wenn dieser von menschlichen Bedienern auf Monitoren bewertet wird.

Transparenz-Hinweis: Dieser Abstract wurde maschinell übersetzt und vom Autor redaktionell geprüft.
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